Ein Hektar Wald mit Schmetterlingen überzogen

Ansichtssache28. Jänner 2015, 12:34
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foto: apa/epa/alianza-wwf-telcel

Mexiko-Stadt - Monarchfalter (Danaus plexippus) fliegen jedes Jahr bis zu 4.200 Kilometer von Kanada und den USA nach Mexiko, um in den Kiefern- und Tannenwäldern der Bundesstaaten Michoacan und Mexico zu überwintern. Zuletzt waren allerdings immer weniger Schmetterlinge gekommen. Die Tiere leiden unter Nahrungsmangel in den USA, Abholzung in Mexiko und dem Klimawandel im Allgemeinen.

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foto: ap photo/rebecca blackwell

Nun wurde die in den Wäldern des Schutzgebiets Piedra Herrada überwinternde Population vermessen, wo ganze Trauben der Tiere die Bäume überziehen. Das Ergebnis gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich die Bestände der Schmetterlinge nach dem Rekordtief im vergangenen Jahr wieder ein bisschen erholen: Die schwarz-orangen Edelfalter bezogen auf einer Fläche von 1,13 Hektar ihr Winterquartier, wie die Umweltschutzorganisation WWF mitteilte. Das bedeutet immerhin einen Zuwachs von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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"Das ist aber immer noch eine sehr geringe Fläche, die zweitkleinste seit rund 20 Jahren", sagte der WWF-Generaldirektor für Mexiko, Omar Vidal. In der Saison 1996/97 bevölkerten die Insekten noch eine Fläche von 18 Hektar. (red/APA, derStandard.at, 28. 1. 2015)

Nachlese
Die Krise der amerikanischen Monarchen

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