AK-Vergleich: Wechsel zu Hot oder Yesss kann kräftig sparen helfen

28. Jänner 2015, 11:58
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Einsparungspotzenial hängt vor allem vom Telefonierverhalten ab

Mit seinen Kampftarifen sorgt der Hofer-Mobilfunker Hot seit seinem Wochen für Aufsehen. Nun haben die Konsmentenschützer der AK-Oberösterreich aktuelle Mobilfunktarife verglichen. Ihr Fazit: Beim Telefonieren mit dem Handy kann kräftig gespart werden. Ein Wechsel hin zum neuen Hofer-Mobilfunkangebot Hot oder der A1-Billigschine Yesss Classic kann sich für Konsumenten auszahlen, zeigt die Studie. Die Testergebnisse finden Sie unter ooe.konsumentenschutz.at

Allerdings betont man, dass das Einsparungspotzenial vor allem vom Telefonierverhalten abhängt. D.h. wie viele Minuten im Monat werden tagsüber oder abends telefoniert, wie oft ruft man ins Festnetz oder zu einem Handy in andere Netze, wie viel SMS werden verschickt, wie oft wird das Internet genutzt, so die AK.

Preiskampf erstickt

Österreich war in der Vergangenheit bei Handytarifen europaweit eines der günstigen Länder. Mit der Orange-Übernahme durch "3" wurde der Preiskampf erstickt. Die Preissteigerungen beschäftigen derzeit auch die Ermittler der Bundeswettbewerbsbehörde. Ob A1, "3" und Co. auf Hot reagieren die Preise wieder senken, ist noch offen.

Neue Anbieter gehen 2015 an den Start

Neben "HoT" scharren noch drei weitere neue Anbieter in den Startlöchern. Tele2 will im ersten Halbjahr 2015 starten. Auch der Wiener Telekomanbieter Mass Response und der Mobilfunker M:tel, dessen Haupteigentümer die serbische Telekom Srbija ist, schmieden Pläne. Bereits mit 1. Dezember gestartet ist der Kabelnetzbetreiber UPC. Nach WebStandard-Informationen wird Mass Response-Kunden unter der Vorwahl 0670 erreichbar sein. (sum, 28.1. 2015)

  • Auch der Beruf ist wichtig für den richtigen Tarif, so die AK.

    Auch der Beruf ist wichtig für den richtigen Tarif, so die AK.

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    foto: ap
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