WAC verstärkt Offensive mit Oussale

28. Jänner 2015, 10:31
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26-jähriger Stürmer aus Burkina Faso neuer Hoffnungsträger bei Wolfsbergern

Lara - Herve Oussale heißt der neue Hoffnungsträger beim Fußball-Bundesligisten WAC. Der 26-jährige Stürmer aus Burkina Faso soll der im zweiten Teil des Herbstdurchganges lahmen Offensive des Überraschungs-Tabellenzweiten neues Leben einhauchen. In den jüngsten acht Spielen gelangen nämlich nur drei Punkte und lediglich fünf Tore.

Oussale konnte im Rahmen eines Probetrainings vergangene Woche in Wolfsberg überzeugen und stieß nach seiner Vertragsunterzeichnung am Dienstagabend im Trainingslager in Lara zur Mannschaft. "Er hat sich in der Woche super präsentiert, war sehr giftig und ist nicht runtergegangen vom Gas. So ein Spieler tut uns ganz gut", so WAC-Coach Dietmar Kühbauer.

Vom Typ her sei Oussale vergleichbar mit dessen Landsmann Issiaka Ouedraogo, den Kühbauer bei der Admira unter seinen Fittichen gehabt hatte. "Der Vergleich ist passend, beide haben ein Löwenherz und ich mag Spieler, die Leidenschaft haben", sagte Kühbauer. Hoffnungen setzt auch Michael Sollbauer in den afrikanischen Angreifer. "Herve ist ein ziemlich schneller Spieler, der viel nachmarschiert. Ich glaube, das belebt unser Spiel extrem", sagte der Kapitän.

Einziges Fragezeichen bei Oussale ist die mangelnde Spielpraxis. Aufgrund von Differenzen mit dem Präsidenten bei seinem Ex-Club in Gabun kam er zuletzt einige Monate nicht zum Einsatz. Der Afrikaner, der kaum Deutsch und Englisch spricht, wäre übrigens schon einmal fast in Österreich gelandet: 2008 hätte er zu den Red Bull Juniors nach Salzburg kommen sollen, erhielt wegen eines Vorvertrags bei einem anderen Club aber keine FIFA-Freigabe.

Ex-Aachen-Spieler Oussale wird sich mit Tadej Trdina und Silvio um einen Platz an vorderster Front streiten. Der im Sommer aus Ungarn gekommene Attila Simon dürfte bei den Kärntnern hingegen bis zum Ablauf seines Kontrakts mit Saisonende keine Rolle mehr spielen. "Wir haben im Herbst Probleme gehabt, als sich Trdina verletzt hat. Auf der Position haben wir daher schon einen Bedarf gehabt", erklärte Kühbauer. (APA, 28.1.2015)

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