China verstärkt Kampf gegen Insiderhandel

28. Jänner 2015, 06:13
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Nach kräftigen Kursgewinnen und Spekulation über manipulierte Märkte

Peking - China geht einem Medienbericht zufolge verstärkt gegen Insiderhandel an den Börsen vor. Die Aufsicht CSRC überprüfe jeden Hinweis darauf, dass bei Aktienverkäufen interne Informationen über die betreffenden Unternehmen ausgenutzt worden sein könnten, um Höchstgewinne zu erzielen, berichtete das staatliche Magazin "China Securities Journal" am Mittwoch.

Details und Quellen wurden in dem Bericht nicht genannt. Die Aufsichtsbehörde selbst hat keine solchen Pläne bekanntgegeben. In den vergangenen Monaten hatten die wichtigsten Indizes an den chinesischen Börsen kräftig zugelegt, zum Teil waren sie um bis zu 50 Prozent gestiegen. Einige Experten befürchten, dass Marktmanipulationen dahinterstecken könnten.

Sollte das Vertrauen der Anleger schwinden, könnte es zu Panik, massenhaften Aktienverkäufen und einem Absturz der Kurse kommen. 2009 hatte es eine ähnliche Rallye gegeben, in deren Folge es zu einem Kurssturz kam. Diesmal wäre der Schaden allerdings noch größer, weil viele Anleger erhebliche Schulden angehäuft haben. (APA, 28.1.2015)

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