Große Verwirrung bei Red Bull Salzburg

27. Jänner 2015, 16:35
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Österreichs Meister wollte Nils Quaschner zu Rasenballsport Leipzig transferieren. Es scheitert an der Spielberechtigung

Salzburg/Leipzig - Nils Quaschner steckt in Österreich fest. Eben war der 20-jährige Stürmer noch als Verstärkung bei Rasenballsport Leipzig in der zweiten deutschen Liga eingeplant, nun bleibt der Deutsche bei Red Bull Salzburg.

Die deutsche Fußballliga (DFL) und die betroffenen Vereine scheinen die Transferregeln unterschiedlich zu interpretieren. So wurde Rasenballsport am Dienstag ein Schreiben der FIFA übermittelt: " […] aufgrund des Umstandes, dass der Spieler in der laufenden Spielzeit bereits für zwei Vereine an offiziellen Spielen teilgenommen hat, scheint er 2014/2015 zwar für Ihren Mitgliedsverein RB Leipzig registriert werden zu können, jedoch nicht spielberechtigt zu sein." Ein Spieler darf laut FIFA nur für zwei Vereine in einer Spielzeit auflaufen.

Liefering, Salzburg, Leipzig

Quaschner war aufgrund einer Kooperationsvereinbarung zwischen Erstligist FC Liefering und Red Bull Salzburg bei Spielen beider Vereine im Einsatz, ist jedoch ausschließlich bei Salzburg registriert.

Red Bull-Sportdirektor Ralf Rangnick: "Das uns von der FIFA zugesandte Schreiben kam für uns unerwartet. Wir haben aktuell in Salzburg und Liefering 18 Kooperationsspieler, die für beide Vereine einsatzberechtigt sind, einer davon war Nils Quaschner. Leipzig wäre ganz klar und für jedermann nachvollziehbar der zweite Verein in dieser Saison." Der Sachverhalt soll juristisch geprüft werden.

Quaschner steigt am Mittwoch wieder in das Training der Salzburger ein. (red, derStandard.at, 27.1.2015)

  • Quaschner wird sich weiterhin in der österreichischen Liga ins Zeug schmeißen.

    Quaschner wird sich weiterhin in der österreichischen Liga ins Zeug schmeißen.

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