Nachfrageflaute in Nordamerika bremst Ericsson aus

27. Jänner 2015, 11:00
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Operativer Gewinn im vierten Quartal deutlich gesunken

Dem weltgrößten Netzwerkausrüster Ericsson setzt die schwächere Nachfrage in Nordamerika zu. Auch kräftige Zuwächse in Europa, Asien und dem Nahen Osten hätten den anhaltenden Rückgang in seinem wichtigsten Markt nicht ausgleichen können, teilte der schwedische Konzern am Dienstag mit.

Der vergleichbar gerechnete Umsatz sei deshalb im vierten Quartal um zwei Prozent gesunken. Mit 68 Mrd. Kronen (7,3 Mrd. Euro) lag der Umsatz zudem unter den Erwartungen von Analysten. Eine Besserung sei zunächst nicht in Sicht, da Netzbetreiber in den USA ihr Geld zusammenhalten würden, um für größere Zukäufe oder die Versteigerung von Funkfrequenzen gerüstet zu sein.

Gewinnrückgang

Der operative Gewinn der Schweden sank im abgelaufenen Quartal von zuvor 9,1 auf 6,3 Mrd. Kronen. Damit lag das Ergebnis ebenfalls leicht unter den Vorhersagen von Analysten. Anleger zeigten sich über die Zahlen enttäuscht. Ericsson-Aktien büßten zum Handelsauftakt mehr als drei Prozent ein.

Im Gesamtjahr setzten die Schweden 228 Mrd. Kronen um und damit in etwa soviel wie 2013. Der Gewinn sank um 9 Prozent auf 11,1 Mrd. Kronen. Die Aktionäre sollen für 2014 eine Dividende von 3,40 Kronen je Aktie erhalten nach 3 Kronen im Jahr zuvor. (APA, 27.01.2015)

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