Mehr Bankomatkarten, weniger Automaten

26. Jänner 2015, 12:14
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Das Transaktionsvolumen stagnierte 2014 zwar, dafür zahlten die Österreicher aber öfter mit Plastikgeld

Wien - In Österreich gibt es mittlerweile mehr Bankomatkarten als Menschen. 2014 stieg die Zahl der Plastikkarten um weitere 1,8 Prozent auf neun Millionen. Davon sind 5,7 Millionen mit der NFC-Funktion (Nahfunk) ausgestattet, bis Jahresende werden alle Karten umgerüstet. Die Zahl der Geldbehebungsautomaten ist hingegen gesunken, das Transaktionsvolumen stagniert.

Insgesamt 559 Millionen Transaktionen wurden im Vorjahr mit österreichischen Bankomatkarten im In- und Ausland durchgeführt, das war ein Plus von 4,3 Prozent, teilte die Betreiberfima Payment Services Austria (PSA) am Montag mit. Großteils haben die Österreicher mit Karte im Geschäft gezahlt (418 Millionen mal, +7,5 Prozent), der Rest entfiel auf Abhebungen.

Das Transaktionsvolumen blieb mit knapp 37,4 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau.

Aktuell gibt es 7.789 Bankomaten in Österreich. Im Vorjahr waren es knapp 7.900, so eine PSA-Sprecherin auf Anfrage. Der Rückgang ist zum einen auf die Schließung von Bankfilialen zurückzuführen. Außerdem wurden die Geldbehebungsgeräte im Vorjahr auf ein neues Betriebssystem umgerüstet. Einige sehr alte Bankomaten machten das aber nicht mehr mit. (APA, 26.1.2015)

  • Die Zahl der Bankomaten sinkt.
    foto: apa/barbara gindl

    Die Zahl der Bankomaten sinkt.

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