Apple stoppt Verkauf von iPhone, iPad & Co. auf Halbinsel Krim 

24. Jänner 2015, 17:05
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US-Konzern verweist dabei auf Sanktionen der US-Regierung und der europäischen Kommission

Aufgrund von der US-Regierung verhängten Sanktionen stoppt Apple ab dem 1. Februar den Verkauf von iPhone, iPad und Mac auf der Halbinsel Krim. In einem Schreiben, das Techchrunch vorliegt, schreibt der Konzern, dass Lieferungen und Verkäufe von Apple-Produkten in dieser Region einzustellen sind. Auch das Anbieten von zugehörigen Dienstleistungen ist fortan untersagt.

Im- und Exportstopp

Die Sanktionen wurden am 19. Dezember von der US-Regierung verhängt. Diese sehen einen Im- und Exportstopp von Gütern, Diensten und Technik zwischen den USA und Krim vor. Die ukrainische Halbinsel war 2014 von Russland annektiert worden, ihr völkerrechtlicher Status ist seitdem umstritten.

Verträge gekündigt

Im Vorfeld hatte Apple sämtlichen dort ansässigen iOS und OS X-Entwicklern die Verträge gekündigt (der WebStandard berichtete). Dies ebenso unter Verweis auf die Sanktionen der US-Regierung und der europäischen Kommission. (dk, derStandard.at, 24.01.2015)

  • Auf der Halbinsel Krim dürfen Apple-Produkte künftig nicht mehr verkauft werden.
    foto: reuters/shemetov

    Auf der Halbinsel Krim dürfen Apple-Produkte künftig nicht mehr verkauft werden.

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