Öffentlich-rechtliche zahlen paar Millionen mehr für Fußball-WM

24. Jänner 2015, 08:08
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Für ARD und ZDF laut "Spiegel" um vier bis acht Millionen teurer - ORF veranschlagte ein Zwanzigstel der Deutschen

Hamburg - Die Übertragung der Fußballweltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar soll für ARD und ZDF wieder um einige Millionen Euro teurer als die Live-Berichterstattung von der WM 2014 in Brasilien, berichtet "Der Spiegel".

Nach "Spiegel"-Informationen aus den Sendern soll 2018 die deutschen Anstalten 218 Millionen Euro kosten, 2022 214 Millionen Euro. Für die Übertragungsrechte der WM 2014 in Brasilien fielen demnach 210 Millionen Euro an. Für anders gestaltetes Rechtepakete zahlten ARD und ZDF 2006 und 2010 179 Millionen Euro für die Fußballweltmeisterschaften.

Die Rechte für 2022 beienthalteten auch die Übertragung der Frauen-Fußball-WM 2019 schreibt der "Spiegel". Und: Diese Rechte hätten ARD und ZDF haben die Rechte unabhängig vom Austragungsort erworben, selbst die Jahreszeit, zu der die Spiele wirklich stattfinden, spiele beim eingekauften Paket keine Rolle.

ARD wie ZDF wollten die Zahlen unter Hinweis auf die Vertraulichkeit der Verträge nicht kommentieren, schreibt der "Spiegel".

Und was kosten Fußball-Weltmeisterschaften den ORF?

Auch der verweist stets bei Rechtekosten auf Vertraulichkeit. Nach internen Informationen aus dem Sender veranschlagte der ORF für die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien 2014 ein Sonderbudget von fast elf Millionen Euro; rund ein Zwanzigstel der kolportierten Kosten für ARD und ZDF - aber auch für ein vielfach kleineres Publikum. (red, derStandard.at, 23.1.2015)

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