TV-Programm für Samstag, 24. Jänner

24. Jänner 2015, 05:30
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Ronja Räubertochter tut nicht, was man ihr sagt, Pierce Brosnan hat ordentlich Dreck am Stecken und Richard Gere gerät immer tiefer in kriminelle Machenschaften

11.40 SPORT
Weltcup-Abfahrt der Herren Kitzbühel Sie heißen Weißwurst-Party, Sportler-Abend, Charity-Trophy, Kitz-Party und Hahnenkamm-Party, und die Gästeliste kann einen das Fürchten lehren. Kitzbühel, Pitbull-Prominenz der übelsten Sorte. Glücklich ist, wer das Happening vor dem Fernseher verfolgen kann. Bis 13.25, ORF 1

15.00 WILDFANG
Ronja, die Räubertochter (Schweden/Norwegen 1984, Tage Danielsson) "Verirr dich nicht!", sagt der Räuberpapa zu Ronja, als sie zum ersten Mal allein in den Wald will. Natürlich tut sie's doch und gibt keine Ruhe, bis sie alles kennengelernt hat, wovor sie ihr Vater warnte: die Geister, die Graugnome, die Wasserfälle. Ronja handelt grundvernünftig: Schließlich muss man wissen, wovor man sich zu hüten hat. Eine weitere Verfilmung nach einer zeitlos schönen Geschichte von Astrid Lindgren. Bis 17.00, Kika

17.30 MAGAZIN
Bürgeranwalt mit Peter Resetarits: 1) Umstrittene Ausschreibung. 2) Kampf gegen Kraftwerk. 3) Auto gegen Taxitür: Wer zahlt den Schaden? Bis 18.20, ORF 2

20.15 DOKUMENTATION
Carl Lutz - der vergessene Held Schwerpunkt zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch Truppen der Roten Armee: Der Publizist Paul Lendvai, der Schriftsteller György Konrad, die Philosophin Agnes Heller - sie und viele andere konnten durch das Engagement des Schweizer Diplomaten Carl Lutz in Budapest während des Zweiten Weltkriegs gerettet werden. In der Dokumentation um 21.45, Geboren im KZ, geht es um Kinder, die im Konzentrationslager zur Welt kamen. Bis 22.35, ORF 3

20.15 PHANTOM
Der Ghostwriter (The Ghost Writer, USA/D/F/GB 2010, Roman Polanski)
Ewan McGregor soll für Pierce Brosnan dessen Memoiren schreiben. Dieser ist britischer Premierminister und hat ordentlich Dreck am Stecken. Hintergründiger Horror - gedreht komplett in Deutschland und unter anderem auf der Insel Sylt. Bis 22.55, ProSieben

20.15 NICHTS GUTES VON OBEN
Königreich der Himmel (Kingdom of Heaven, USA/E/GB/D 2005, Ridley Scott) Orlando Bloom in der Geschichte des Schmieds Balian, der als Kreuzritter gen Jerusalem zieht und bei vielen Kämpfen nie seine tote Frau vergisst. Handwerklich solid, aber ohne große Vision erzählt Ridley Scott von einer anderen Zeit. Bis 23.00, Vox

foto: vox

20.15 IRRFAHRTEN
O Brother, where are thou? (USA 2000, Joel Coen) Im vorliegenden Fall schicken die Coen-Brüder George Clooney mit zwei weiteren Kettensträflingen auf Fluchttour ins Mississippi-Land und entwickeln daraus die skurrilste Odyssee der Filmgeschichte. Frei nach Homer hetzen Clooney, John Turturro und Tim Blake Nelson zur Depressionszeit durch ein Land der Mythen. Bis 22.15, Servus TV

21.40 WERKSTATTLEBEN
Ein blinder Held - Die Liebe des Otto Weidt (D 2014, Kai Christiansen)
Nach realem Vorbild: "Papa Weidt" war Bürstenfabrikant unter Hitler und gab über eine Blindenwerkstätte verfolgten Juden Deckung. Die eigene Liebe, seine Sekretärin Alice (Henriette Confurius) konnte er letztlich nicht retten. Sie wurde im KZ ermordet. Edgar Selge stellt diese Lichtgestalt mit großer Ernsthaftigkeit dar. Bis 23.10, HR

21.50 KABARETT
Ottis Aquarium Ottfried Fischer lädt Stephan Zinner (der alljährlich am Nockerberg den CSU-Politiker Markus Söder parodiert) und Helmfried von Lüttichau (Hubert und Staller) zum Kampf um die beste Schlusspointe. Die musikalische Begleitung kommt von den steirischen Dornrosen. Bis 22.20, Heimatkanal auf Sky

foto: agentur schneider-press / frank rollitz

22.15 SCHÖNER GIGOLO
Ein Mann für gewisse Stunden (USA 1979, Paul Schrader) Richard Gere, schlangenhafter, zugleich verletzlicher Verführer, für viele ein Sexsymbol der 1980er-Jahre, präsentierte sich in diesem Film als American Gigolo, der immer tiefer in kriminelle Machenschaften gerät. Regisseur Paul Schrader gestaltet seinen Film als Paraphrase auf dessen Erzählungen von Schuld & Sühne - eine stilistisch eindrucksvolle Arbeit. Bis 0.25, Servus TV (Doris Priesching, DER STANDARD, 24.1.2015)

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