Paris siegt vor Mayer und Streitberger

23. Jänner 2015, 13:50
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Jansrud und Reichelt im Super G geschlagen - Pinturault mit guten Chancen auf Superkombi-Sieg - Hirscher zurück

Kitzbühel - Die Abfahrt von Kitzbühel hat er schon 2013 gewonnen. Jetzt hat Dominik Paris auch den Super-G an selbem Ort für sich entschieden. "Dieser Berg taugt mir einfach", sagte der Mann aus Ulten. Dass der Super-G am Freitag eher abfahrtsartig daherkam, war dem Italiener nicht unrecht. Die Abfahrt liegt ihm grundsätzlich besser. Seine drei vorherigen Weltcupsiege holte der 25-Jährige in dieser Disziplin.

Die beiden verbleibenden Podestplätze sicherten sich die Österreicher Matthias Mayer (+0,06 Sekunden) und Georg Streitberger (0,34). Kjetil Jansrud, Marcel Hirschers ärgster Herausforderer im Gesamtweltcup, wurde nur Siebenter, und das, obwohl ihm sein norwegischer Trainer Tron Moger den Kurs quasi auf den Leib schneidern wollte. Die Setzung hatte für viel Kritik gesorgt - auch von Jansrud.

Hirscher tat sich trotz Spezialtrainings schwer. "Ich habe das Falsche trainiert", sagte der Salzburger, der im Super-G als 44. punktelos blieb. Gemeinsam mit einem Slalomdurchgang zählte das Rennen aber zu einer Kombination. Hirscher wurde Zweiter hinter dem Franzosen Alexis Pinturault.

Mayer ahnte, wo er den Sieg liegen gelassen hatte: "Beim Hausberg bin ich ganz anders gefahren als gedacht." Streitberger holte seinen dritten Podestplatz in Kitzbühel, seinen ersten in diesem Winter. "Ich bin wahnsinnig glücklich und erleichtert. Dieses Ergebnis ist wichtig für die WM. Es gibt mir auch Zuversicht für die Abfahrt", sagte der Salzburger. Der Favorit für Samstag ist Jansrud, zweimal Trainingsschnellster. Am Sonntag soll Hirscher im Slalom antworten. (APA, red, DER STANDARD; 24.1.12015)

  • Paris räumt ein Tor ab.
    foto: apa/techt

    Paris räumt ein Tor ab.

  • They are happy and they know it.
    foto: apa/neubauer

    They are happy and they know it.

  • Kitzbühel.
    foto: apa/neubauer

    Kitzbühel.

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