Österreichisches Gütesiegel für Open Data gestartet

23. Jänner 2015, 11:40
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Soll Aufmerksamkeit für wirtschaftlichen Nutzen offener Daten schaffen

2011 hat Wien den ersten Open-Data-Katalog gestartet. Seit 2013 stellen die Wiener Linien ihre Daten zur Verfügung. Seit Sommer 2014 gibt es ein österreichisches Open Data-Portal für Nichtregierungsdaten. Nun wurde ein digitales Gütesiegel für Open Data vorgestellt.

Möglichkeiten für neue Services

19 Unternehmen und Startups verwenden das Gütesiegel bereits. Es soll zeigen, dass mit offenen Daten gearbeitet wird, und Aufmerksamkeit für den wirtschaftlichen Nutzen schaffen. "Open Data ermöglicht es, durch das Anbieten neuer Services, neue Kundenkreise zu erschließen", so MapsMarker.com-Gründer Robert Harm. Seitdem etwa die Wiener Linien ihre Daten veröffentlicht haben, gibt es zahlreiche neue Apps für Verkehrsinformationen.

Keine offizielle Prüfung

Eine Überprüfung gibt es allerdings nicht. So kann jeder das Siegel selbst auf opendatainside.com herunterladen und auf seiner Website einbauen. "In Punkto Qualitätssicherung setzen wir auf die Kraft der Community: Wer eine missbräuchliche Verwendung des Badges findet, kann jederzeit Einspruch erheben, und wir gehen der Sache nach", heißt es auf der Website.

Ins Leben gerufen wurde das Gütesiegel von der Open Knowledge Foundation Österreich und Zoomsquare. Gefördert wird es von der Wiener Wirtschaftsagentur. (br, derStandard.at, 23.1.2015)

  • Den Open Data Inside Batch kann jeder auf seine Website stellen, der mit offenen Daten arbeitet.
    foto: opendatainside.com

    Den Open Data Inside Batch kann jeder auf seine Website stellen, der mit offenen Daten arbeitet.

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