Späte U-Boot-Lieferung bringt Thyssen Strafe

23. Jänner 2015, 09:35
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100 Millionen Euro sollen Verzögerungen bei der Auslieferung den deutschen Rüstungs- und Stahlkonzern kosten

Essen - Der deutsche Rüstungs- und Stahlkonzern ThyssenKrupp muss laut einem Zeitungsbericht rund 100 Millionen Euro Strafe für Verzögerungen bei einer U-Boot-Lieferung an die Türkei zahlen. Der Bau der sechs Boote durch die Kieler ThyssenKrupp-Tochter HDW habe sich um knapp zwei Jahre verzögert, berichtete das "Handelsblatt" am Freitag unter Berufung auf Branchenkreise.

Grund für die verspätete Fertigstellung der U-Boote sei neben Problemen bei ThyssenKrupp auch ein innertürkischer Streit zwischen Beschaffungsamt und Marine. ThyssenKrupp wollte sich zunächst nicht äußern. Die türkische Marine lehnte der Zeitung zufolge einen Kommentar ab. (APA, 23.1.2015)

  • Tauchen auf, aber später: U-Boote für die türkische Marine.
    foto: epa/bothma

    Tauchen auf, aber später: U-Boote für die türkische Marine.

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