Strenge Nummer: Österreicher am Laufsteg in Berlin

Ansichtssache23. Jänner 2015, 10:45
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Marina Hörmanseder und Rebekka Ruétz präsentierten ihre neuesten Kollektionen in Berlin. Erstere bot mit ihrer Abschlussshow einen Höhepunkt der Modewoche

Österreichische Frauenpower an der Spree: Erst Lena Hoschek, dann Rebekka Ruétz und zu guter Letzt noch Marina Hörmanseder – die drei Designerinnen trumpften in Berlin mit ihren neuesten Herbst/Winter-Kollektionen auf. Anders als Lena Hoschek, die eher gewohnt bodenständige feminine Mode mit neuem Twist zeigte, präsentierte Hörmanseder Donnerstagabend ihre Fetisch-Korsagen und Gürtelkreationen, die die Modeszene zu faszinieren scheinen. Nicht von ungefähr hat Lady Gaga bei der Wienerin mit Sitz in Berlin gerade erst einige Stücke in Auftrag gegeben.

Die ehemalige Design-Praktikantin bei Alexander McQueen lässt sich unübersehbar von der Orthopädie inspirieren, manche ihrer Modelle erinnern auch an die Eleganz von Insektenpanzern. Das Ergebnis ist eine so ganz andere Mischung als alles, was derzeit auf den Laufstegen zu sehen ist: ein bisschen erotisch, ein bisschen schockierend und auf alle Fälle abgefahren. (Marietta Adenberger, derStandard.at, 23.1.2015)

Update zur Berlin Fashion Week im Sommer 2015: Nach langem Hin und Her und monatelangen Spekulationen soll die große Streetwear-Messe "Bread & Butter" bei der Berlin Fashion Week im Juli nun doch wieder nach Berlin-Tempelhof zurückkehren. Diese Woche fand sie ja nur in Form einer sehr reduzierten "Guerilla Tradeshow" statt.

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foto: ap/markus schreiber

Rot in mehreren Abstufungen war eine der Hauptfarben bei Hörmanseder. Bei diesem Modell oben streng zugeschnallt, unten glockig.

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