Afrika am Praterstern

22. Jänner 2015, 17:09
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Club Mandingo im Wiener Fluc widmet sich zeitgenössischer Musik aus Afrika

Sympathisanten der musikalischen Horizonterweiterung sind am kommenden Montag im Wiener Fluc gut aufgehoben. Der ab sofort monatlich stattfindende Club Mandingo widmet sich zeitgenössischer Musik aus Afrika. "Ich leide wie ein Hund an der Monotonie in der behaupteten Wiener Klub-Vielfalt", beschreibt der Initiator des Abends, Peter Nachtnebel, seinen Antrieb, den afrikanischen Kontinent abendfüllend zu Gehör zu bringen. Aktuelle Musik aus Gambia, Mali, Senegal und Guinea-Bissau ist bei der Erstaustragung versprochen, um damit in erster Linie der programmatischen Partyroutine entgegenwirken zu wollen.

Und es regiert der Eklektizismus. Die hypnotische Polyrhythmik des Tuareg-Rock soll hier ebenso Platz haben wie die Vermengung von Hip-Hop und Disco mit afrikanischen Musikmustern. Wie Afrikas Jugend Musik konsumiert, zeigt die sogenannte Cellphone Music, die Nachtnebel ebenso zu Gehör bringen wird: "Handys sind die modernen Ghettoblaster in Westafrika - ultralaut aufgedreht, spielt man sich am Markt neue Tracks vor. Das klingt sehr gummiartig."

Zur Club-Premiere am kommenden Montag geht es Peter Nachtnebel als DJ noch alleine an. Zukünftig steht ihm der aus dem Senegal stammende DJ King Gambia zur Seite. (lux, DER STANDARD, 23.1.2015)

26.1. Fluc, 2., Praterstern 5, 22.00

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