Ulf Lindemann alias Dunkelbunt, Musiker

Kolumne22. Jänner 2015, 15:48
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Der Künstler hat sich selbst ein Hochrad gebastelt

Dunkelbunt alias Ulf Lindemann und Klaus Waldeck, Urväter der Electro-, Swing- und Balkan-Beats-Bewegung, geben sich am 29. Jänner im Wiener Gasometer ein Stelldichein und präsentieren dabei ihre neuen Alben. Der aus Hamburg Zuagraste wohnt seit 14 Jahren samt Familie in Wien. "Ich bin schon bald übergelaufen", antwortet Lindemann auf die Frage, ob er sich schon als echter Wiener fühlt.

Die Stadt lernte er auf Klassenreise kennen. "Wir fuhren mit dem Rad von Passau nach Wien. Ein paar Jahre später habe ich die Reise fortgesetzt und radelte von Wien nach Istanbul, wieder die Donau entlang bis zum Schwarzen Meer." Die Marke des Fahrrads weiß er nicht mehr, "es ging eher darum, was man in den Beinen hat". Lindemann hat sich vor einiger Zeit selbst ein Rad gebastelt: "ein Hochrad. Ein Dreivierteljahr habe ich im Wuk gefeilt, geschraubt und geschweißt."

Mit dem Hochrad unterwegs

Das Hochrad parkt vor der Wohnung. "Es hatte schon einen Auftritt in einem meiner Musikvideos, aber ich fahre auch immer wieder auf der Straße damit." Ist Hochradfahren schwer? "Nein, man muss halt vorausschauend fahren. Oben schärfen sich alle Sinne, und man lernt es in Sekundenschnelle, wenn man nicht runterfallen will." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 23.1.2015)

  • Der Künstler und sein selbstgebasteltes Hochrad.
    foto: julia wesely

    Der Künstler und sein selbstgebasteltes Hochrad.

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