Wie gehen Sie mit Kindergeschrei an der Supermarktkassa um?

28. Jänner 2015, 07:00
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Besprechen Sie mit Ihrem Kind im Vorfeld, was und wie viel gekauft werden darf? Gibt es ein Taschengeld, mit dem das Einkaufen geplant werden muss?

Der Einkauf mit dem Kind ist nicht leicht. An den Supermarktkassen gibt es mittlerweile vieles, das Kinder und auch Erwachsene zum Konsum verführt: von Süßigkeiten über Spielsachen bis hin zum Comicheft für Kinder und Alkohol und Zigaretten für Erwachsene.

Spontane Kaufentscheidung in der Warteschlange

Impulsware nennen das die Handelspsychologen: Ware, die man spontan beim Warten an der Kassenschlange kauft. In Deutschland wird gerade über "quengelfreie" Kassen diskutiert. Einige Handelsketten haben in ihren Märkten bereits Kassen, die extra als süßwarenfrei gekennzeichnet sind.

Geist der Zeit

Diese "Familienkassen" sollen zum Standardangebot werden. Auf seine Ernährung zu achten entspricht dem Geist der Zeit, ein Grund mehr, warum ein Umdenken der Supermärkte bezüglich der Impulsware an den Kassen passiert.

Wie gehen Sie mit Ihren Kindern bei Supermarktkassen um? Besprechen Sie im Vorfeld mit Ihrem Kind, was und wie viel gekauft werden darf? Gibt es Taschengeld, mit dem geplant werden muss? Oder drehen Sie beim quengelnden Kind den Spieß um und werfen sich selbst auf den Boden, damit sich Ihr Spross für Sie schämt und beim nächsten Einkauf nicht mehr mitkommt?

Diskutieren Sie im Forum! (rod, derStandard.at, 28.1.2015)

  • Beim Einkaufen mit Kind lockt die "Impulsware".
    standard / newald

    Beim Einkaufen mit Kind lockt die "Impulsware".

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