Oberstes US-Gericht stoppte Hinrichtung verurteilten Mörders

21. Jänner 2015, 08:45
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Richter sehen Verfahrensfehler in Prozess gegen 35-Jährigen

Washington - Das Oberste Gericht der USA hat die geplante Hinrichtung eines verurteilten Dreifachmörders wegen Verfahrensfehlern gestoppt. Dem 35-jährigen sei eine Berufung in seinem Prozess verwehrt worden, gab das Gericht am Dienstag an. In einer Eingabe an das Oberste Gericht hatte der Mann geltend gemacht, seine vom Staat bestellten Verteidiger hätten eine Berufungsfrist um Wochen versäumt.

Der Mann war wegen eines Dreifachmords im Jahr 1998 im Bundesstaat Missouri zum Tod verurteilt worden. Er soll eine Frau vergewaltigt und die 36-Jährige sowie ihre zwölf und neun Jahre alten Kinder getötet haben. Eigentlich sollte er am 28. Oktober vergangenen Jahres hingerichtet werden, die Exekution wurde damals aber bereits ein erstes Mal verschoben. (APA, 21.1.2014)

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