Wiener Song-Contest-Bühne wird 44 Meter breites Auge

20. Jänner 2015, 17:43
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LED it be: 1288 einzeln erhellbare Stelen, Dioden-Boden und LED-Augenhintergrund

Wien - Rund 80 Fernsehbühnen von der Dimension eines Song Contest gestaltet Florian Wieder im Jahr, sagt er der "Frankfurter Allgemeinen". Der Münchner tobt seinen branchenüblichem Hang zur LED-Diode 2015 auch in der Wiener Stadthalle aus.

foto: orf

Ein stilisiertes Auge von 44 Metern Breite und 14,3 Metern Höhe hat Wieder mit dem britischen Lichtdesigner Al Gurdon und dem österreichischen Großmeister der großen Fernsehshow, Kurt Pongratz, entworfen. Es soll aus 1288 Stelen bestehen, LED-bestückt und jede einzelne ansteuer- also beleuchtbar.

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Man kann davon ausgehen, dass ein solches Trumm jedenfalls keinen verschwindend kleinen Teil des 25-Millionen-Euro-Budgets braucht, das sich der ORF vorgenommen hat. Zumindest zehn davon sollen Einnahmen abdecken. Wie viel davon das gewaltige Auge ausmacht, tut der Küniglberg vorerst nicht kund.

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Florian Wieders Designfirma mit Sitz in München und West Hollywood baute schon dem Song Contest 2011 in Düsseldorf eine Bühne, den MTV Music Awards, "Deutschland sucht den Superstar", "Wetten, dass ...?", "Germany's Next Top Model". Al Gurdon erhellte etwa Madonnas MDNA-Tour und die Song Contests in Moskau 2009 und Oslo 2010. (red, derStandard.at, 20.1.2015)

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