Chips zerstören Umwelt: "Doritos können Spuren von Regenwald enthalten"

19. Jänner 2015, 12:46
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Spot klärt über Herkunft der beliebten Tortillachips auf

Vancouver - Ein Paar lernt sich kennen und lieben, heiratet und fährt in die Flitterwochen - stets begleitet von Doritos - Tortillachips aus dem Hause PepsiCo - und beschwingter Musik. Als das Paar bei der Hochzeitsreise im Dorito-Land der Verheißung landet, wartet die böse Überraschung: Statt fröhlichen Tortillachips blicken die zwei auf verwüstetes Brachland. Dazu die Einblendung. "Doritos können Spuren von Regenwald enthalten"

Mit der Kampagne macht die US-Konsumentenorganisation SumOfUs auf die umweltzerstörerischen Aktivitäten bei der Herstellung der Chips aufmerksam: Für bestimmte Geschmacksrichtungen des Knabbergebäcks braucht es Palmöl. PepsiCo kauft jedes Jahr 427.500 Tonnen Palmöl. Palmölproduktion zerstöre damit massiv den Regenwald und nehme Tieren den Lebensraum, die vom Aussterben bedroht sind.

In sozialen Medien wie Facebook ist der Spot zur Zeit ein Renner: Mehr als zwei Millionen riefen ihn bereits ab. (red, derStandard.at, 19.1.2015)

  • sumofus .org

    Spot über Doritos

  • "Doritos Mutterkonzern, Pepsico, kauft jährlich 427.500 Tonnen Palmöl."
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    "Doritos Mutterkonzern, Pepsico, kauft jährlich 427.500 Tonnen Palmöl."

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