Deutscher Verkehrsminister für Abschaffung der Roaming-Gebühren in Europa

19. Jänner 2015, 10:59
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Dobrindt gegen Ländergrenzen als Hürden beim Nutzen digitaler Angebote

Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich für die Abschaffung der Roaming-Gebühren in Europa ausgesprochen. Der Minister sagte der "Bild"-Zeitung vom Montag, es dürfe für den Verbraucher "keinen Unterschied machen, ob er sich beim Nutzen digitaler Angebote über Ländergrenzen hinweg bewegt".

Kostenfalle Internetzugang

Ohne Roaming-Gebühren sei das europäische Ziel eines gemeinsamen Marktes mit 350 Millionen Menschen sehr viel schneller zu erreichen, sagte Dobrindt. Die EU deckelt bereits seit Jahren die Preise für Telefonate und das mobile Surfen innerhalb Europas. Zum Juli vergangenen Jahres waren die Preise erneut gesunken. Allerdings kann vor allem das mobile Surfen im Ausland noch immer zur Kostenfalle werden. Hier wird nach Megabyte Datenverkehr abgerechnet.

Das Europaparlament stimmte Anfang April vergangenen Jahres einem Verordnungsentwurf zur Telekommunikation zu, nach dem die Roaming-Gebühren bis Ende dieses Jahres abgeschafft werden sollen. Das Parlament muss sich aber mit dem Ministerrat, in dem alle EU-Staaten vertreten sind, auf eine gemeinsame Linie einigen. (APA, 19.01.2015)

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