Zehn Festnahmen nach spektakulärem Banküberfall in Friaul

18. Jänner 2015, 10:20
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Bande hatte im Juni über drei Millionen Euro erbeutet, darunter zwei Goldstatuen aus dem 14. Jahrhundert

Rom/Udine - Der Polizei von Udine ist eine Bande ins Netz gegangen, die für einen millionenschweren Überfall auf eine Bank im vergangenen Juni in Friaul verantwortlich gemacht wird. Zehn Personen wurden festgenommen, berichtete die Polizei am Sonntag. Die Bande mit Verbindungen nach Sizilien plante einen weiteren Banküberfall in Udine. Sie wäre sogar bereit gewesen, zwei Frauen als Geiseln zu nehmen.

Die Bandenmitgliedern befinden sich in Strafanstalten in Udine, Tolmezzo, Triest und auf Sizilien. Ein Kommando aus fünf vermummten Mitgliedern der Bande hatte im Juni eine Sparkassenfiliale in der Kleinstadt Cervignano überfallen. Sie hatten Angestellte und Kunden über zwei Stunden lang festgehalten und den sogenannten "Schatz von San Vito" im Besitz der Pfarre der Ortschaft von Marano entwendet.

Statuen aus Gold und Silber

Zum "Schatz" gehörten zwei Statuen aus Gold und Silber aus dem 14. Jahrhundert, deren Wert auf zwei Millionen Euro geschätzt wird. Gestohlen wurden auch Goldmünzen und andere wertvolle Gegenstände. Insgesamt betrug der Gesamtschaden über drei Millionen Euro.

Aus Angst vor einer Festnahme hatte ein Verdächtiger die beiden Statuen in den Fluss Ledra nahe der friaulischen Ortschaft San Daniele geworfen. Sie wurden von der Polizei mit Hilfe von Tauchermannschaften wiedergefunden. (APA, 18.1.2015)

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