Verschlüsselungsverbot: Cameron erhält Unterstützung von Obama 

17. Jänner 2015, 16:22
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Der US-Präsident betonte allerdings auch, dass auf Bürgerrechte geachtet werden müsse

US-Präsident Barack Obama und der britische Premier David Cameron sind sich einig, dass Terroristen online keine Möglichkeit haben sollten, ohne Überwachung der Geheimdienste zu kommunizieren. Indirekt bestärkte Obama somit Camerons Vorschlag, den Einsatz von Verschlüsselungsmaßnahmen zu verbieten.

Bürgerrechte jedoch wichtig

Obama betonte allerdings, dass dabei auch Bürgerrechte geachtet werden müssen. Der US-Präsident ermutigte dabei Bürgerrechtsgruppen, die sicherstellen sollen, dass Staatschefs wie Cameron und er die Freiheiten der Bürger nicht einschränken.

Obama mit Appell an Europa

Bei einer Pressekonferenz richtete der US-Präsident zudem einen Appell an Europa, nicht mit einem "Hammer" auf die Terroranschläge zu reagieren. Zudem sollte die EU dem positiven Beispiel der Moslems in den USA folgen, die laut Obama erfolgreich assimiliert wurden. David Cameron hatte im Vorfeld für Aufsehen gesorgt, als er sich offen für ein Verschlüsselungsverbot und mehr Backdoors für Regierungen ausgesprochen hatte. (red, derStandard.at, 17.01.2015)

  • Barack Obama und David Cameron sind sich einig.
    ap/vucci

    Barack Obama und David Cameron sind sich einig.

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