China: Vermisste nach Schiffsunglück tot geborgen

17. Jänner 2015, 13:35
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22 Menschen sind bei einem Schiffsunglück auf dem Jangtse-Strom ums Leben gekommen

Peking - Die 22 nach einem Schiffsunglück auf dem Jangtse-Strom im Osten Chinas zunächst vermisst gemeldeten Menschen sind tot. Der Leichnam des letzten der Vermissten, eines japanischen Ingenieurs, sei am Samstagnachmittag (Ortszeit) geborgen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Nur drei Menschen überlebten das Unglück. Das Wrack des gesunkenen Schleppers sei am Samstagmorgen gehoben worden, meldete die Agentur weiter. Bei der Versuchsfahrt am Donnerstag im Fubei Kanal nahe der Stadt Jinjiang in der Provinz Jiangsu sei der 30 Meter lange und 3.768 Tonnen schwere Schlepper plötzlich gekentert. Die Fahrt, bei der die Wendefähigkeit getestet wurde, sei weder angemeldet noch genehmigt gewesen, berichtete Xinhua am Freitag.

Unter den Toten waren acht Ausländer aus verschiedenen asiatischen Ländern. Bei den drei Geretteten handelte es sich um Chinesen. Einer von ihnen, ein Japanisch-Dolmetscher, hatte 14 Stunden in einer Luftblase im Inneren des gesunkenen Schiffes überlebt. Dann schnitten Bergungsmannschaften ein Loch in den Rumpf und retteten ihn. (APA, 17.1.2015)

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