Iran plant staatliches Dating-Portal für Heiratswillige

17. Jänner 2015, 12:34
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Staatliche Alternative zu als unmoralisch und illegal eingestuften Webportalen

Teheran - Der islamische Iran will ein eigenes Dating-Portal starten. In dem vom Ministerium für Jugend und Sport geplanten Portal müssen die Paare jedoch Heiratsabsichten haben, so Vizeminister Mahmud Golsar. Wegen der islamischen Vorschriften und einer strengen Sittenpolizei haben besonders Jugendliche nur wenige Möglichkeiten jemanden kennenzulernen.

Diejenigen, dies das trotzdem tun, riskieren bei jedem Date unter anderem eine saftige Geldstrafe. Daher ziehen es viele junge Menschen vor, sich über Webportale kennenzulernen und online im Internet zu flirten. Laut Golsar gebe es 300 solche Webportale, die aber als unmoralisch und illegal eingestuft werden. Daher plane sein Ministerium den Start eines eigenes Portals.

Außerdem gebe es wegen ungenügender Aufklärung an den Schulen diverse Probleme bei den Jugendlichen vor und nach der Hochzeit. Auch hier versuche das Ministerium über Beratungsstellen landesweit den Jugendlichen zu helfen, so der Vizeminister. (APA, 17.1.2014)

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