Penang: Halb Asien auf einer Insel

Ansichtssache18. Jänner 2015, 15:00
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Unterwegs in Georgetown im Norden Malaysias

Ich bin mir nicht sicher, ob es viele ähnlich bunte Orte auf dieser Welt gibt wie Georgetown im Norden Malaysias: Die Menschen, die hier leben, stammen von Chinesen und Indern ab, von Indonesiern, Burmesen, Thais, Briten, Deutschen und natürlich Malaysiern.

Ein Häuserblock beherbergt eine Moschee, einen buddhistischen Tempel, eine protestantische Kirche und einen Hinduschrein, durch die Gassen klingen Bollywood-Musik und buddhistische Gesänge. All diese Gruppen brachten, als sie irgendwann nach Georgetown zogen, ihre Küche mit – und machten Georgetown damit zu einem Fressparadies.

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foto: tobias müller

Zu Fuß und in einem Tag lässt sich hier eine kulinarische Reise von den Wüsten Rajastans bis hin zum Regenwald Sumatras unternehmen, von den Ausläufern des Himalaya bis ins südliche Indonesien. Straßenverkäufer bieten hier indisches Roti neben malaysischem Laksa an, in einem Restaurant gibt es burmesisches Fisch-Curry und um die Ecke Canton Dim Sum.

Vieles davon sieht ähnlich aus wie in seinen Herkunftsländern, hat aber über die Jahrzehnte und Jahrhunderte seinen ganz eigenen malaiischen Stempel bekommen – und das macht das alles in den meisten Fällen noch viel besser, als es ohnehin schon ist.

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