Gute Woche - Schlechte Woche: Pflichtsex, Birni, Überstunden

17. Jänner 2015, 17:00
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Gute Woche

In der dänischen Region Thisted wird gehandelt: Dort will die Politik der niedrigen Geburtenrate dadurch begegnen, dass sie verspricht, Schulen und Einrichtungen nicht zu schließen - wenn das Volk mehr Nachwuchs zeugt. Wir lernen: Behördliche Kundmachungen haben durchaus ihren erotischen Reiz.

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Wer mehr als 48 Stunden in der Woche arbeitet, greift eher zur Flasche. Das ist das Ergebnis einer großen finnischen Studie. Folglich sind Überstunden der erste Schritt Richtung Alkoholismus.

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Vor dieser Gefahr gefeit war zweifellos Dietrich Birnbacher. Der Steuerberater von Jörg Haider verrechnete einst für ein Hypo-Beraterpapierl zwölf Millionen Euro. Nach Protesten gewährte er sechs Mille "Patriotenrabatt". Nun darf sich Kärnten die mangels Leistung zu Unrecht bezahlten sechs Millionen bei "Birni" und den Haider-Erben holen.

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Schlechte Woche

Wenn Vernunft keine Chance hat, helfen nur Zahlen: Laut einer Studie sind infolge des Klimawandels bis 2050 Schäden von 8,8 Milliarden Euro jährlich zu erwarten. Halb so viel gibt der Staat momentan im Jahr für Pflichtschulen aus.

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Eine "pragmatische Lösung" haben im deutschen Schwerte Verantwortliche für die Unterbringung von Asylwerbern gesucht. Die Politiker gedachten die Menschen in einer Baracke eines ehemaligen Außenlagers des KZ Buchenwald einzuquartieren. Ziemlich unsensibel.

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Wolfgang Kulterer, Ex-Chef der Hypo Alpe Adria, hat ein Problem: Laut Statistik des Alpenländischen Kreditorenverbands fordern die Gläubiger der Pleitebank von ihm 590 Millionen Euro. Damit hat Kulterer einen neuen Rekord bei Privatpleiten aufgestellt. Wie viel er tatsächlich zahlen muss, wird noch gerichtlich geklärt. Eher nicht so viel. (sts, DER STANDARD, 17.1.2015)

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