Bundesmuseen: Erneutes Besucherplus im Jahr 2014 

16. Jänner 2015, 13:01
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Rund 4,716 Millionen Besucher - Größter Zuwachs im Belvedere, größter Rückgang im Naturhistorischen Museum

Wien - Zum zweiten Mal in Folge haben die heimischen Bundesmuseen und die musealen Bereiche der Österreichischen Nationalbibliothek ein Rekordbesuchs-Jahr verzeichnet. Die am Freitag vom Kulturministerium der APA bekannt gegebenen Besucherzahlen für 2014 brachten mit 4.715.992 Besuchern eine weitere Steigerung um rund ein Prozent (2013: 4.653.240 Millionen).

Für Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) zeigt die neuerliche Steigerung der Besucherzahlen "eindrucksvoll die Attraktivität und die Zufriedenheit mit dem kulturellen Angebot in den österreichischen Bundesmuseen und der Österreichischen Nationalbibliothek". Leicht rückläufig ist dagegen die Zahl der (Gratis-)Besucher unter 19 Jahren: Mit 1.000.503 unter 19-Jährigen kamen um rund 4.000 weniger in die Museen als im Jahr zuvor. Ihr Anteil an der Gesamtbesucherzahl beträgt 21 Prozent.

Stärkstes Plus im Belvedere, Rückgänge in der Albertina

Das stärkste Besucherplus weist das Belvedere mit 12 Prozent aus (das 21er-Haus kommt sogar auf ein knapp 30-prozentiges Plus), u.a. aufgrund des ersten ganzen Jahres des im Oktober 2013 eröffneten Winterpalais. Neun Prozent konnte die ÖNB in ihren musealen Bereichen zulegen (auch die Lesesäle wurden mit 226.814 von einem Prozent mehr Nutzern aufgesucht). Der KHM-Museumsverband (zu dem u.a. auch das Theatermuseum - plus 24 Prozent - und das Weltmuseum Wien gehören) legte vier Prozent zu (das Hauptgebäude gleich um 13 Prozent), das mumok, dessen Direktorin Karola Kraus auf eine Vertragsverlängerung hofft, um drei Prozent.

Signifikante Rückgänge gab es in der Albertina (minus 5 Prozent), wo die bis 11. Jänner gelaufene Miro-Ausstellung mehr als 270.000 Besucher anzog und wo die U-19-Besucher um 11 Prozent zunahmen, und im Naturhistorischen Museum (NHM), wo man 2014 um 15 Prozent unter den mit der "Körperwelten"-Ausstellung erreichten Rekordzahlen von 2013 abschloss. (APA, 16.1.2015)

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