Festplatte gelöscht: Valve warnt PC-Spieler davor, Steam zu deinstallieren

16. Jänner 2015, 12:33
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Fehler soll verheerende Löschroutine unter Linux auslösen, auch Windows-User betroffen

Aufgrund wachsender Installationsgrößen bei Videospielen (und Sales-Kaufräuschen) kann der Festplattenspeicher schon einmal eng werden. Anwender des Steam-Clients für Linux-Betriebssysteme sollten sich bis auf weiteres allerdings davor hüten, ihre Game-Library auf eine größere Festplatte zu verschieben oder zwischenzeitlich zu deinstallieren. Wie die Seite "Gamestar" berichtet, können diese Eingriffe laut einigen Nutzern katastrophale Folgen wie die Löschung des gesamten Dateisystems nach sich ziehen.

Warnung an Windows-Nutzer

Schuld daran scheint ein Fehler im Steam-Client zu sein, der trotz Verweises auf einen neuen Installationsordner diesen nicht findet und anstelle dessen eine Löschroutine für den nicht mehr vorhandenen Originalordner in Gang setzt, was zu massiven Kollateralschäden führe.

Hersteller Valve wisse bereits über das Problem Bescheid und arbeite an einer Lösung, hieß es. Gleichzeitig sei auch für Windows-User eine Warnung davor ausgesprochen worden, den Steam-Client einfach zu deinstallieren, wenn er sich in einem Unterordner wie "Programme" befindet, schreibt "Gamestar". Hier empfiehlt Valve eine manuelle Änderung in der Registrierungsdatenbank und auch das Löschen der Steam-Dateien von Hand. Einen genauen Grund dafür nennt Valve aber nicht. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 16.1.2015)

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    foto: steam

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