Rekrut angeschossen: Kein Hinweis auf technisches Gebrechen

16. Jänner 2015, 10:36
32 Postings

Verletztem geht es "den Umständen entsprechend gut" – Schütze wird psychologisch betreut

Innsbruck - Nach dem Schussunfall in der Innsbrucker Conradkaserne am Dienstag gibt es erste Ergebnisse der Untersuchungskommission. Nach Angaben des Militärkommandos vom Freitag ist nach ersten Erkenntnissen ein technisches Gebrechen an der Waffe auszuschließen. Die Ursache des Vorfalls seien weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Bei einem Kontrollgang in der Kaserne war am Dienstagabend ein Rekrut von einem Kameraden angeschossen worden. Der 19-Jährige erlitt einen Streifschuss, er wurde in das Militärspital eingeliefert, teilte das Militärkommando mit.

Der Schuss hatte sich gegen 22 Uhr aus einem Sturmgewehr gelöst. Der 18-jährige Kamerad des Angeschossenen blieb unverletzt, er wird psychologisch betreut. Wie es am Freitag hieß, geht es dem 19-Jährigen "den Umständen entsprechend gut". (APA, 16.1.2015)

Share if you care.