Apple, Google & Co zahlen 415 Millionen Dollar im Abwerbe-Streit

16. Jänner 2015, 07:56
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Erster Vergleich war im Vorjahr als zu niedrig abgelehnt worden

San Francisco (Kalifornien)/Cupertino (Kalifornien)/Mountain View (Kalifornien) (APA/Reuters) - Apple, Google, Intel und Adobe wollen mit einem neuen Vergleich den Rechtsstreit über Geheimabsprachen für ein Abwerbe-Verbot beilegen. Die US-Technologiefirmen wollen insgesamt 415 Millionen Dollar (rund 354,2 Mio. Euro) bezahlen, wie aus Gerichtsdokumenten am Donnerstag hervorging.

Ablehngung

Einen ersten Vergleich in Höhe von 324,5 Millionen Dollar hatte die zuständige Richterin Lucy Koh im vergangenen Jahr als zu niedrig zurückgewiesen und erklärt, sie müssten insgesamt mindestens 380 Millionen Dollar zahlen.

In einer 2011 eingereichten Sammelklage hatten etwa 64.000 Angestellte den Unternehmen vorgeworfen, auf höchster Ebene ein Verzicht auf gegenseitige Job-Angebote vereinbart zu haben. So veröffentlichte Richterin Koh eine E-Mail des ehemaligen Google-Chefs Eric Schmidt an den mittlerweile verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs. Darin verspricht er, einen Angestellten der Personalabteilung zu feuern, der einen Apple-Mitarbeiter abgeworben hatte. (Reuters, 16.1.2015)

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