ÖSV-Quartett auf fünftem Staffelrang

15. Jänner 2015, 22:20
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Sieg in Ruhpolding an Norwegen vor Deutschland

Ruhpolding - Das österreichische Biathlon-Quartett hat sich am Donnerstag im Staffelrennen des Herren-Weltcups in Ruhpolding an fünfter Stelle klassiert. Sven Grossegger, Dominik Landertinger, Julian Eberhard und Simon Eder hatten nach einer Strafrunde und achtmaligem Nachladen 24,5 Sekunden Rückstand auf Sieger Frankreich. Auf einen Podestplatz fehlten den Österreichern 16,1 Sekunden.

Staffel-Debütant Grossegger übergab nach dreimal Nachladen als Zehnter (34,5 zurück), Landertinger (1 x Nachladen) machte zwar drei Plätze gut, hatte aber beim Wechsel zu Eberhard 1:04,7 Minuten Rückstand. Diesen reduzierte Eberhard auf rund eine halbe Minute, ehe er wegen einer Strafrunde noch 1:01,4 Minuten einbüßte, aber als Sechster übergab. "Es ist so eng. Da muss man einfach volles Risiko gehen, um nach vorne zu kommen. Leider hatte ich beim Stehendschießen keine innere Ruhe mehr", meinte der Salzburger.

Sein engerer Landsmann Eder stellte im Dreikampf mit Martin Fourcade (FRA) und Ondrej Moravec (CZE) den fünf Platz mit einer makellosen Leistung am Schießstand und starkem Lauf sicher. "Damit haben wir uns für die Leistung in Oberhof rehabilitiert. Für mich war es zudem der erste Nuller der Saison. Das gibt Selbstvertrauen für die kommenden Rennen", meinte der Staffel-Olympia-Dritte. Am Samstag folgt ein Sprint und am Sonntag ein Massenstart-Rennen. (APA, 15.1.2015)

Ergebnisse des 4 mal 7,5-km-Staffelbewerbs der Herren zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding am Donnerstag:

1. Norwegen (Ole Einar Björndalen/Erlend Bjöntegaard/Johannes Thingnes Bö/Emil Hegle Svendsen) 1:09:42,3 Stunden (0 Strafrunden+8 Mal Nachladen)

2. Deutschland (Erik Lesser/Andreas Birnbacher/Arnd Peiffer/Simon Schempp) 4,6 Sekunden zurück (0+4)

3. Russland (Jewgenij Garanitschew/Timofej Lapschin/Alexej Wolkow/Anton Schipulin) 8,4 (0+8)

4. Frankreich 23,8 (1+5)

5. Österreich (Sven Grossegger/Dominik Landertinger/Julian Eberhard/Simon Eder) 24,5 (1+8)

6. Tschechien 30,8 (0+7)

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