Durchs wilde Kyrzbekistan

18. Jänner 2015, 08:00
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Wie im Internet ein neuer Staat entstand, gleich neben Absurdistan

Die angesagteste Destination des World Wide Web ist derzeit Kyrzbekistan. Der neue Staat twittert, hat einen Schwarzmarkt für Pizza und träumt vom Sieg des Fußballvereins Traktor Bishkent über Real Madrid. Während sich seine Philosophen mit Existenzialismus plagen, bietet der Präsident der internetaffinen Esten, Toomas Hendrik Ilves, diplomatische Beziehungen an.

Geburtshelfer der Nation war ausgerechnet die "New York Times". John Branch, mittlerweile Ehrenpräsident, vertippte sich und brachte Spaßvögel auf die Idee, das Land im Internet zu erschaffen. Solche Scherze kennt man gewiss nicht erst seit Loriots fiktiver Steinlaus im angesehenen Medizinlexikon. Das Internet ist eben manchmal auch Absurdistan. (sb, DER STANDARD, 17./18.1.2015)

Links

  • Der Präsident Estlands, Toomas Hendrik Ilves, bietet via Twitter diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen an: twitter.com
  • Artikel in der New York Times mit der ausschlaggebenden Korrektur: nytimes.com
  • Journalist John Branch: Bin dann mal in @Kyrzbekistan twitter.com

Nachlese

  • Das Nomadenleben regt die Fantasie an: Festival in Kirgisistan.
    foto: epa/igor kovalenko

    Das Nomadenleben regt die Fantasie an: Festival in Kirgisistan.

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