Sony plant angeblich Verkauf von TV- und Smartphone-Sparten

15. Jänner 2015, 16:43
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Trotz PlayStation 4-Erfolgs weiter in finanziellen Turbulenzen – Quartalsminus von 1,9 Milliarden Dollar erwartet

Der japanische Elektronikriese Sony kämpft schon seit einiger Zeit mit schweren finanziellen Problemen. Obwohl man mittlerweile tausende Mitarbeiter entlassen und mittlerweile nicht mehr im PC-Geschäft tätig ist, scheint sich kein Turnaround abzuzeichnen.

Folglich soll sich das Management zu weiteren Einschnitten gezwungen sehen. Nun gibt es Gerüchte, dass die Firma auch ihre Sparten im TV- und Smartphone-Geschäft veräußern könnte.

Weiter Milliardenverlust erwartet

1,9 Milliarden Dollar. So hoch ist der erwartete Verlust, den Sony laut Konzernchef Hirai alleine im ersten Quartal 2015 anhäufen dürfte. Ein neuer Plan zur Belebung der eigenen Geschicke ist laut Reuters in Arbeit.

Sony wisse, dass "kein Geschäft für immer existiere", so ein Informant zur Nachrichtenagentur. Jede Sparte des Konzerns müsse sich im Klaren sein, dass das Unternehmen ihre Tätigkeit beenden könne. Sony-CEO Hirai hatte zudem erklärt, dass die Umstrukturierungs- und Sparmaßnahmen nicht in jedem Bereich Früchte getragen hätten.

Keine Sparte sicher

Nun, so schreibt Gulli, seien TV und Mobiltelefone die wahrscheinlichsten Kandidaten für einen Verkauf. Das TV-Geschäft läuft nämlich ohnehin bereits als eigene Firma. Auf der CES diese mit neuen Geräten vertreten.

Während der Fernsehermarkt in den vergangenen Jahren allgemein schwächelte und nicht nur bei Sony für Kopfzerbrechen sorgte, trägt auch die Smartphone-Abteilung trotz meist guter Kritiken für neue Flaggschiffe kräftig zu den roten Zahlen bei - die auch das brummende Geschäft rund um die PlayStation 4 nicht ausgleichen kann. (red, derStandard.at, 15.01.2015)

  • Sonys Smartphone-Flaggschiffe und Tablets werden von der Presse gelobt, trotzdem scheint das Käuferinteresse nicht ausreichend, um die Sparte Gewinn schreiben zu lassen.
    foto: ap

    Sonys Smartphone-Flaggschiffe und Tablets werden von der Presse gelobt, trotzdem scheint das Käuferinteresse nicht ausreichend, um die Sparte Gewinn schreiben zu lassen.

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