Im Namen der Republik

16. Jänner 2015, 08:49

Durch die Veröffentlichung auf der Homepage www.derstandard.at vom 08. November 2011 unter dem Titel "Spitalsvorstand unter Korruptionsverdacht" mit dem weiteren Inhalt, das KABEG-Management habe an das Anwaltsbüro GHENEFF–RAMI–SOMMER ohne schriftlichen Auftrag und ohne Leistungsverzeichnis € 107.000 bezahlt und es müsse durch die Korruptionsstaatsanwaltschaft geklärt werden, ob hier Kick-Back-Zahlungen geflossen sind, wurde in Bezug auf Mag. Huberta GHENEFF, Dr. Michael RAMI und MMag. Michael SOMMER der objektive Tatbestand der üblen Nachrede hergestellt. Die Medieninhaberin wurde zur Zahlung einer Entschädigung sowie zur Urteilsveröffentlichung verurteilt.

Landesgericht für Strafsachen Wien, Geschäftsabteilung 92, 17.04.2013


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