Blackberry und Samsung dementieren Fusionsgespräche

15. Jänner 2015, 07:59
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Insider: Samsung will bis zu 7,5 Milliarden Dollar zahlen

Der kanadische Smartphone-Pionier Blackberry und Samsung haben einen Bericht über eine milliardenschwere Übernahme durch den südkoreanischen Handyhersteller dementiert. Für den Bericht gebe es keine Grundlage, sagte ein Samsung-Sprecher am Donnerstag. Blackberry teilte mit, das Unternehmen habe keine Gespräche mit Samsung über eine solche Transaktion geführt.

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Eine mit der Angelegenheit vertraute Person hatte der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, Samsung sei kürzlich an Blackberry herangetreten und habe bis zu 7,5 Milliarden Dollar (6,37 Mrd. Euro) geboten. Dies war auch Dokumenten zu entnehmen, die Reuters einsehen konnte.

Die Südkoreaner hätten 13,35 bis 15,49 Dollar je Blackberry-Aktie geboten, hieß es weiter. Die Blackberry-Aktie schoss daraufhin an der New Yorker Börse um fast 30 Prozent auf 12,96 Dollar in die Höhe. Nach dem Dementi verlor sie im nachbörslichen Handel 15 Prozent.

Sanierung

Der angeschlagene Smartphone-Pionier BlackBerry kam zuletzt mit seiner Sanierung voran. Im dritten Quartal dämmte der kanadische Konzern seinen Nettoverlust auf 148 Millionen US-Dollar ein. Vor Jahresfrist war noch ein Minus von 4,4 Milliarden Dollar in den Büchern gestanden. Auf bereinigter Basis schreibt BlackBerry sogar wieder schwarze Zahlen.

BlackBerry hatte vor kurzem die Übernahme der Düsseldorfer IT-Sicherheitsfirma Secusmart abgeschlossen. Secusmart rüstet den Bund mit Hochsicherheitstechnik für die Kommunikation aus und hat unter anderem auch das "Kanzlerinnen-Handy" mitentwickelt.

Vorgeschichte

Blackberry war ein Vorreiter im Smartphone-Geschäft, verlor dann aber den Anschluss an Apples iPhone und Geräte mit dem Google-System Android. Der seit gut einem Jahr amtierende Konzernchef John Chen will die Zukunft vor allem als Dienstleister für Unternehmen sichern. (APA, 15.1.2015)

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