Anklage gegen Ex-Hypo-Anwalt Klaus

14. Jänner 2015, 17:50
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Vorwurf des Beitrags zur Untreue, Verwicklung in Vorzugsaktien-Deal von 2006

Klagenfurt/Wien - Der ehemalige Anwalt der Hypo Alpe Adria Bank, Alexander Klaus, ist mit einer Anklage wegen Beitrags zur Untreue konfrontiert. Es geht es um den Vorzugsaktien-Verkauf aus dem Jahr 2006 und die damit verbundenen Rückkaufgarantien in Form von Put-Optionen. Die Anklage ist nicht rechtskräftig, Klaus hat 14 Tage Zeit, dagegen zu berufen.

"Für mich ist die Anklage nicht nachvollziehbar, hier wird ein erfolgreicher Anwalt vor den Kadi gezerrt", sagte Bernhard Fink, Rechtsanwalt von Klaus, am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft unterstelle Klaus eine "Doppelfunktion", "das ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar", so Fink.

Im Vorstand der Flick-Stiftung

Zum Zeitpunkt der Vorzugsaktien-Verkaufs war Klaus nämlich nicht nur Hypo-Anwalt, sondern saß auch im Vorstand der Flick-Privatstiftung, die Aktien erwarb. Klaus habe jedoch im Zuge des Geschäfts immer ausschließlich die Flick-Privatstiftung vertreten, erklärte Fink.

Der Name von Klaus war in vergangenen Hypo-Prozessen schon öfter gefallen. Ex-Hypo-Vorstand Wolfgang Kulterer hatte etwa ausgesagt, dass er in Bezug auf die Put-Optionen und deren Geheimhaltung "fachlich auf die juristische Expertise" von Klaus vertraut habe. (APA, 14.1.2015)

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