Tausende Euro für "Charlie Hebdo"-Hefte im Internet verlangt

14. Jänner 2015, 11:44
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Neue Ausgabe teils um tausende Euro angeboten

Paris - Die erste Ausgabe des Pariser Satiremagazins "Charlie Hebdo" nach dem tödlichen Anschlag auf die Redaktion vor einer Woche hat auch die Geschäftemacher auf den Plan gebracht. Am Mittwoch erschienen im Internet Dutzende Angebote, die Exemplare der schnell vergriffenen ersten Tranche der mehrere Millionen hohen Auflage anboten. Manche Anbieter verlangten dabei zum Teil tausende Euro für ein Heft.

Wohl am optimistischsten zeigte sich ein Verkäufer auf der französischen Internetseite von Ebay, dem gar 25.000 Euro als angemessener Preis für die "Zeitung der Überlebenden" vorschwebten. Während jedoch Angebote von mehreren Tausend Euro offenbar zunächst wenig Interesse fanden, erwiesen sich jene Verkäufer als erfolgreicher, die Versteigerungen mit niedrigen Startpreisen von wenigen Cent oder Euro ausriefen. Da konnte der Preis schon mal in nur einer Stunde auf mehrere Hundert, fallweise sogar auf über 2.000 Euro steigen - und ein Ende ist nicht abzusehen, da die Versteigerungen meist noch mehrere Stunden oder sogar Tage andauern.

Auf der österreichischen Ebay-Seite erreichte das Interesse an dem Satiremagazin zwar nicht derart hohe Ausmaße wie in Frankreich oder Großbritannien - immerhin gab es aber Gebote von über 150 Euro pro Heft. Ein Angebot von 500 Euro stieß hingegen vorerst auf kein Interesse. (APA, 14.1.2015)

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