Analystenstimmen vom 14.1.

14. Jänner 2015, 13:46
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Experten zu OMV, Telekom Austria, SBO

Nomura senkt OMV-Kursziel

Die Wertpapierexperten von Nomura haben das Kursziel für den Mineralölkonzern OMV von 26,00 auf 20,00 Euro gesenkt. Das Anlagenvotum haben sie weiterhin bei "Reduce" belassen.

Die Aktien seien im zweiten Halbjahr 2014 wegen den fallenden Ölpreisen, der Instabilität in Libyen und der Diskussion um einem Managementwechsel unter Druck geraten, heißt es in der Studie. Die Analysten sehen zudem weitere Unsicherheiten und bleiben daher bei ihrem "Reduce"-Rating.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Nomura-Analysten 3,11 Euro für 2014, sowie 1,91 bzw. 2,64 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,10 Euro für 2014, sowie 1,15 bzw. 1,25 Euro für 2015 bzw. 2016.


HSBC stuft Telekom Austria hoch

Die Wertpapierexperten von HSBC haben das Anlagenvotum der Telekom Austria-Aktie von "Underweight" auf "Overweight" angehoben. Das Kursziel haben sie von 7,15 Euro auf 6,50 Euro angepasst.

Die neuen Einschätzungen sind ein Ergebnis der greifbaren Resultate der Marktbereinigung rund 1,5 Jahre nach dem Zusammenschluss von 3 und Orange, heißt es in der Studie. Das habe sich auch in den Zahlen der Telekom Austria zum dritten Quartal niedergeschlagen. Die Bilanz würde etwas besser aussehen, aber es gebe wenig Raum für größere Akquisitionen, so die Analysten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die HSBC-Analysten 0,25 Euro für 2014, sowie 0,31 bzw. 0,33 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,05 Euro für 2014, sowie 0,05 bzw. 0,06 Euro für 2015 bzw. 2016.


Kepler kürzt SBO-Kursziel

Die Wertpapierexperten von Kepler Cheuvreux haben das Kursziel des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) von 74,00 auf 57,00 Euro gekürzt. Das Anlagenvotum lautet weiterhin "Hold".

Die neue Einstufung ist eine Folge der Prognosen für das schwache Ölpreisumfeld, heißt es in der Studie. Das Management habe zwar betont, dass keine Auftragsstornierungen vorhanden seien, allerdings zeigen sich die Analysten vorsichtig bezüglich der Sektorentwicklung. Ein Großteil der Budget- und Investitionspläne der Ölindustrie für das Jahr 2015 seien noch ausständig, daher fehlen dem Management noch wesentliche Informationen wodurch es sich auch beim Ausblick bisher zurückgehalten habe, heißt es in der Studie.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Kepler-Analysten 3,98 Euro für 2014, sowie 2,62 bzw. 3,35 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,50 Euro für 2014, sowie 1,20 bzw. 1,50 Euro für 2015 bzw. 2016. (APA, 14.1.2015)

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