UN fordern Ermittlungen nach Beschuss von Bus in der Ukraine

14. Jänner 2015, 11:52
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Ostukrainische Aufständische wiesen Vorwürfe zurück

New York / Kiew - Der UN-Sicherheitsrat hat den erneuten Tod von Zivilisten im Konflikt um die Ostukraine verurteilt. Die Mitglieder des Gremiums betonten zugleich die Notwendigkeit unabhängiger Ermittlungen zu dem Einschlag eines Geschoßes in einen Bus in der Unruheregion Donezk, teilte ein Sprecher der Vereinten Nationen in der Nacht auf Mittwoch mit. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Bei dem Vorfall waren am Dienstag mindestens elf Zivilisten getötet worden. Die Gebietsverwaltung von Donezk machte die prorussischen Aufständischen für den Beschuss verantwortlich. Diese wiesen die Vorwürfe zurück.

Die Lage in der Krisenregion hat sich unterdessen weiter verschärft. Die ukrainischen Regierungstruppen und die prorussischen Separatisten warfen sich am Mittwoch gegenseitig vor, Dutzende Male die Waffenruhe gebrochen zu haben. Die Aufständischen teilten mit, es seien erneut mindestens fünf Zivilisten getötet worden. Das ukrainische Militär warf den Separatisten vor, bei Kämpfen schwere Artillerie einzusetzen. (APA, 14.1.2015)

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