Land Rover Discovery Sport: Ein Eiseiliger

Ansichtssache14. Jänner 2015, 16:33
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Um zu zeigen, dass der Discovery Sport kein weichgelutschter Allerwelts-SUV ist, verlegte Land Rover die Präsentation des Freelander-Nachfolgers an den nördlichen Polarkreis

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foto: land rover

Der Eisriese Ymir haucht grimmig übers Land, Frau Holle beutelt ihr Bettzeug aus: die rechte Zeit, der rechte Ort, um an einer Saga fortzuschreiben – der Saga, dass ein Land Rover bei jeder Witterung und auf allen Wegen und Abwegen weiterkommt. Ein Reinheitsgebot, das nicht einmal Jeep noch so ernst nimmt. Die Engländer tun’s.

Geländetyp-Wahlrad auf Gras/Schotter/Schnee und Nachtflug mit dem Discovery Sport durch Islands Winterwunderland, der Wind peitscht die Schneekristalle durch die Gegend, dass du oft kaum die Motorhaube siehst; nächsten Tags quer durchs Land, auch auf blankem Eis, auch durch den Nationalpark Thingvellir – dort, wo Amerika und Europa plattentektonisch auseinanderdriften; kurz: durch Gegenden, wo selbst die Islandpferde verständnislos die Mähne schütteln.

Bei all dem Beschäftigtsein mit grandioser nordischer Natur und der Konzentration, um nicht etwa in einer Schneewechte zu landen, aus der einen trotz Geländekompetenz schwereres Gerät befreien müsste, fand sich noch gar keine Gelegenheit, sich mit den inneren Qualitäten des Fahrzeugs zu befassen. Angekommen in der Rauchbucht, was Reykjavík bekanntlich auf Deutsch heißt, nehmen wir uns die Muße.

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