iOS-Apps sind nun teurer

11. Jänner 2015, 10:54
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Aufgrund einer neuen EU-Regelung bei der Umsatzsteuer hat Apple die Preise angehoben

Apps für Apples mobiles Betriebssystem iOS sind in der EU, Norwegen und Kanada teurer geworden. Grund dafür sind Änderungen bei der Umsatzsteuer und Anpassungen bei Wechselkursen, wie das Unternehmen vor einigen Tagen in einem E-Mail an Entwickler bekannt gegeben hat.

Zehn Prozent

Die Erhöhungen wurden bereits durchgeführt. Laut Netzwelt.de sind die mobilen Anwendungen nun durchschnittlich rund zehn Prozent teurer geworden. So kosten die günstigsten Apps nun nicht mehr 0,89 Cent, sondern 0,99 Cent. In Island sind die Preise hingegen gesunken, für Russland hat Apple eine Änderung angekündigt.

Neuer Umsatzsteuerregelung

Seit 1. Jänner gelten in der EU neue Umsatzsteuerregeln. So wird bei digitalen Produkte nun die Umsatzsteuer des Herkunftslandes, in dem die Leistung erbracht wurde, herangezogen und nicht mehr der Satz des Landes, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat. Das soll Schlupflöcher durch Niedrigsteuerländer schließen, in denen Unternehmen ihre europäischen Sitze haben. (red, derStandard.at, 11.1.2015)

  • Für iOS-Apps muss man nun ein paar Cent mehr zahlen.
    foto: apple

    Für iOS-Apps muss man nun ein paar Cent mehr zahlen.

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