Sebastian Kurz mit 100 Prozent als JVP-Obmann wiedergewählt

10. Jänner 2015, 19:53
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Reformkonzept ebenfalls einstimmig beschlossen

Wien - Das Ergebnis war zweifellos eindeutig: Außenminister Sebastian Kurz (28) ist am Samstag in Linz mit hundert Prozent der Delegiertenstimmen als Bundesobmann der Jungen ÖVP wieder gewählt worden. Laut Aussendung wurde beim 25. JVP-Bundestag ein Reformkonzept ebenfalls einstimmig beschlossen. Die Schwerpunkte liegen auf "Generationen & Zusammenleben", "Demokratie & Staat" und "Aufstieg & Chancen".

In seiner Rede hatte Kurz vor seiner Wahl betont: "Wir haben bewiesen, dass man nicht nur jung Verantwortung übernehmen kann, sondern vor allem auch ordentlich etwas weiterbringen kann. Denn bei uns geht es nicht darum, etwas zu sein, sondern etwas zu tun."

Mehr direkte Demokratie

Daher setze sich die Junge ÖVP für mehr direkte Demokratie ein und fordere konkret die parteiinterne Mandatsvergabe nach Vorzugsstimmen: "Die Listenerstellung für Wahlen soll nicht länger im stillen Kämmerchen von Parteivorständen durchgeführt werden. Die Wählerinnen und Wähler sollen durch ihre Vorzugsstimme selbst entscheiden können, wer sie im Parlament, im Landtag oder im Gemeinderat vertritt", erläuterte Kurz.

Veränderungen müssen aus Sicht der Jungen ÖVP jedoch nicht nur bei der Demokratie, sondern etwa auch bei der ständig steigenden Verschuldung, bei der Bildung, oder im Bereich der Generationengerechtigkeit passieren. Kurz: "Es kann nicht sein, dass wir alle immer älter werden und gleichzeitig immer kürzer arbeiten. Wenn unser System zukunftsfit sein soll, dann müssen wir dafür sorgen, dass das tatsächliche Pensionsantrittsalter drastisch steigt, eine Pensionsautomatik eingeführt wird und die Frühpension endlich die Ausnahme und nicht die Regel ist." (APA, 10.1.2015)

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