China investiert Milliarden in Lateinamerika

8. Jänner 2015, 14:08
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Präsident Xi Jinping lud Vertreter der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten nach Peking ein

Peking - China will in den kommenden zehn Jahren 250 Mrd. Dollar (211,3 Mrd. Euro) in Lateinamerika investieren. Der Schwerpunkt liege dabei auf dem Energiesektor und der Infrastruktur, sagte Präsident Xi Jinping am Donnerstag. Auch Projekte in der Landwirtschaft, der Industrie und im Bereich von Zukunftstechnologien seien geplant.

Xi sprach vor Vertretern der aus 33 Ländern bestehenden Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (CELAC), die er nach Peking eingeladen hatte. Im Ringen um Zugang zu Rohstoffen bemüht sich die Volksrepublik immer stärker um die Region, die bisher vor allem von engen Beziehungen zu den USA geprägt war.

China bezieht Rohöl aus Venezuela sowie Kupfer aus Peru und Chile. Argentinien und Brasilien verkaufen Sojabohnen in das asiatische Schwellenland, das bereits zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt nach den USA aufgestiegen ist. (APA/Reuters, 8.1.2014)

  • CELAC-Vertreter in Peking
    foto: ap/ng han guan

    CELAC-Vertreter in Peking

  • Einen Auftrag zur Modernisierung der maroden mexikanischen Eisenbahn verloren die Chinesen in letzter Minute  wegen mangelnder Transparenz bei der Ausschreibung. Nun will man Brasilien und Peru helfen, eine 4500 Kilometer  lange Verbindung zwischen Pazifik zum Atlantik zu bauen
    foto: epa/david de la paz

    Einen Auftrag zur Modernisierung der maroden mexikanischen Eisenbahn verloren die Chinesen in letzter Minute wegen mangelnder Transparenz bei der Ausschreibung. Nun will man Brasilien und Peru helfen, eine 4500 Kilometer lange Verbindung zwischen Pazifik zum Atlantik zu bauen

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