Analystenstimmen vom 8.1.

8. Jänner 2015, 11:14
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Kepler Cheuvreux zu Do&Co und RBI - Societe Generale zu Voestalpine - JPMorgan zu RBI - Kepler Cheuvreux erhöht Do&Co

Wien - Die Wertpapierexperten von Kepler Cheuvreux haben am Donnerstag ihr Kursziel für Do&Co von 60 auf 70 Euro erhöht. Das Votum lautet weiterhin "Buy".

Ausschlaggebend für die Hochstufung waren der Kauf der "Haas-Hauses" am Wiener Stephansplatz sowie die erhöhte Prognose für das Flugpassagiervolumen 2015 von der internationalen Luftfahrtbehörde IATA. Das "Haas-Haus" ist der Konzernsitz des Unternehmens und beinhaltet gleichzeitig das bekannteste Do&Co-Restaurant. Zusätzlich hat es 6.700 Quadratmeter vermietbare Fläche. Der Kaufpreis lag bei 107 Mio. Euro in bar und sollte sich laut Analysten nur leicht im Cash-Flow-Ergebnis 2015/16 niederschlagen.

Beim Wachstum des Passagieraufkommens für 2015 hat die IATA ihre Prognose von 5,5 auf 7,0 Prozent hochgestuft. Davon sollte neben den Fluglinien auch das Air Catering und die Flughafenrestaurants von Do&Co profitieren, schrieben die Experten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Kepler-Analysten 4,16 Euro für 2014, sowie 3,27 bzw. 3,91 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,90 Euro für 2014, sowie 1,00 bzw. 1,10 Euro für 2015 bzw. 2016.

Am Donnerstagvormittag notierten die Do&Co-Titel an der Wiener Börse mit einem Plus von 1,74 Prozent bei 64,30 Euro.


RBI-Kursziel revidiert

Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben ihr Kursziel für die Aktien von Raiffeisen Bank International (RBI) von 22,00 auf 17,00 Euro nach unten revidiert. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde unverändert belassen.

Die Kürzung des Kursziels wurde mit Anpassungen wegen einer schwächerer Entwicklung des Geschäftes in Russland begründet, nachdem der Rubel seit den Drittquartalszahlen im November um mehr als 20 Prozent zum Euro an Wert verloren hatte. Die Ölpreistalfahrt belastet zusätzlich die russische Wirtschaft und könnte sich auch auf RBI-Geschäfte in Russland negativ auswirken.

Die Prognose für den Gewinn je Aktie 2015 wurde daraufhin um 19 Prozent auf 1,43 Euro gekappt. Für das Folgejahr wurde die Gewinnschätzung um 16 Prozent auf 2,25 Euro je Titel geschmälert. Für heuer sehen die Experten einen Verlust je Aktie von 1,81 Euro.

Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,50 bzw. 0,70 Euro für 2015 bzw. 2016. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Experten keine Ausschüttung.


Societe Generale senkt Voestalpine

Die Analysten von Societe Generale haben ihr Kursziel für die Aktie des heimischen Stahlkonzerns voestalpine von 39,70 auf 38,00 Euro geschmälert. Die Bewertung "Buy" wurde hingegen bestätigt.

Die Anpassungen nach unten wurden mit erwarteten niedrigeren Stahlpreisen begründet. Gekürzt wurden dadurch auch die Ergebnisschätzungen. Beim Gewinn je Aktie erwarten die Analysten der Societe Generale nun 2,75 Euro für 2015, sowie 3,41 bzw. 3,84 Euro für die beiden Folgejahre, nachdem zuvor 2,82 Euro bzw. 3,48 Euro und 3,92 Euro prognostiziert worden waren.

Am Freitagnachmittag notierten die voestalpine-Titel an der Wiener Börse mit plus 0,19 Prozent bei 31,365 Euro.


JPMorgan zu RBI

Die Wertpapierexperten von JPMorgan haben ihr Kursziel für Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) von 16 auf 14 Euro heruntergesetzt. Das Anlagevotum bleibt weiter bei "Neutral".

Die Analysten verweisen auf die Wirtschaftsentwicklung in Russland, die zu einer Senkung der Ergebniserwartungen bei RBI geführt hat. Bei der russischen RBI-Tochter werden in den kommenden zwei Jahren nur mehr marginale Gewinne gesehen.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die JPMorgan-Analysten nun einen Verlust von 0,42 Euro (zuvor minus 0,33 Euro) für 2014, sowie 0,88 (1,35) bzw. 2,22 (2,66) Euro für die beiden Folgejahre.


Kepler Cheuvreux erhöht Do&Co-Kursziel

Die Wertpapierexperten von Kepler Cheuvreux haben am Donnerstag ihr Kursziel für Do&Co von 60 auf 70 Euro erhöht. Das Votum lautet weiterhin "Buy".

Ausschlaggebend für das höhere Kursziel waren das verbesserte Sektorumfeld, die gute "management execution" und die strukturelle Verbesserung der Margensituation bei Do&Co. Zudem hat die IATA ihre Prognose für das Passagieraufkommen 2015 von 5,5 auf 7,0 Prozent hochgestuft. Davon sollte neben den Fluglinien auch das Air Catering und die Flughafenrestaurants von Do&Co profitieren, schrieben die Experten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Kepler-Analysten 4,16 Euro für 2014, sowie 3,27 bzw. 3,91 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,90 Euro für 2014, sowie 1,00 bzw. 1,10 Euro für 2015 bzw. 2016.

Am Donnerstagvormittag notierten die Do&Co-Titel an der Wiener Börse mit einem Plus von 1,74 Prozent bei 64,30 Euro. (APA, 8.1.2014)

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