"St. Vincent": Auch im Grantscherm schlägt ein Herz

7. Jänner 2015, 17:05
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Bill Murray spielt sich routiniert auch durch das Theodore Melfis Langfilmdebüt

Alleinerzieherin Maggie (Melissa McCarthy) bezieht mit ihrem zwölfjährigen Sohn Oliver (Jaeden Lieberher) eine neue Bleibe in Brooklyn. Damit das Kind nicht unbeaufsichtigt ist, wenn sie arbeiten geht, verpflichtet sie ihren Nachbarn, den Veteranen Vincent (Bill Murray), als Babysitter. Dieser wiederum sieht wenig Sinn in altersgerechter Beschäftigung für seinen Schützling. Stattdessen wird Oliver vom Grantscherm, der sich dann plangemäß natürlich doch eher als komischer Heiliger entpuppt, in dessen (Halb-)Welt eingeführt und lernt dabei fürs (Männer-)Leben.

Als unser liebster "grumpy old B'suff" spielt sich Bill Murray routiniert auch durch diesen Film, der den Titel St. Vincent trägt. Aber auch seine sehenswerte Performance kann das insgesamt sehr formelhafte und sentimentale Langfilmdebüt von Theodore Melfi nicht retten. (red, DER STANDARD, 8.1.2014)

  • Lernen fürs Leben: Oliver (Jaeden Lieberher) und sein "Babysitter" Vincent (Bill Murray).
    foto: the weinstein company

    Lernen fürs Leben: Oliver (Jaeden Lieberher) und sein "Babysitter" Vincent (Bill Murray).

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