Nach Jahreswechsel kommt der Frühling: Bis zu 17 Grad möglich

8. Jänner 2015, 13:43
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Zweistellige Temperaturen am Wochenende, der Samstag wird der wärmste Tag der Woche

Wien - Die Wetterlage bleibt 2015 äußerst abwechslungsreich, und so folgt auf Schnee und Kälte nun ein stürmisches Wochenende mit frühlingshaften Höchsttemperaturen bis 17 Grad Celsius. Diese Werte werden laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für den Samstag erwartet.

Am Freitag gelangt der Ostalpenraum an der Rückseite einer Störungszone in eine kräftige Nordwestströmung. Etwas Regen oder Schnee fällt zunächst noch entlang der Alpennordseite, die Schneefallgrenze bewegt sich in der Früh noch zwischen 800 und 1.500 Meter. Die Strömung bewirkt zudem, dass es in allen Höhen deutlich milder wird. Tagsüber ist es dann oft trocken, am Nachmittag werden von Westen die Wolken allerdings wieder mehr und Regen setzt ein. Im Bergland und alpennordseitig bleibt es ausgesprochen windig, dabei sind Böen aus westlichen Richtungen teils in Sturmstärke dabei. Mehr Sonne und deutlich weniger Wind gibt es im Süden. Die Frühtemperaturen liegen je nach Wind bei minus fünf bis plus sechs Grad, die Höchstwerte erreichen dann drei bis zwölf Grad.

Der Samstag wird dann teilweise äußerst frühlingshaft, wobei es besonders im Norden und Osten zunächst noch meist stark bewölkt mit etwas Regen ist. Die Schneefallgrenze zieht sich dann bis auf über 2.000 Meter Seehöhe zurück und im Laufe des Tages lockert die Bewölkung immer mehr auf - es wird zunehmend sonnig. Alpennordseitig bis ins Flachland weht starker bis stürmischer Wind aus West bis Nordwest. Im Süden ist es oft von Beginn an sonnig, hier bleibt es zumindest in den Tälern und Beckenlagen meist auch schwach windig. Nach Frühwerten zwischen minus zwei bis plus elf Grad, steigen die Tageshöchsttemperaturen auf sieben bis 17 Grad. In Deutschland erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an den Küsten und im Bergland Orkane der Stärke elf bis zwölf.

Von Norden her legt sich dann am Sonntag eine markante Störungszone über den Ostalpenraum und erfasst am Nachmittag auch den Süden. Dabei regnet und schneit es verbreitet, wobei die Schneefallgrenze anfangs von Nord nach Süd zwischen 700 und 2.000 Meter Seehöhe liegt und im Tagesverlauf teilweise sogar wieder bis in die Niederungen sinkt. Am Nachmittag kann die Bewölkung von Nordwesten her etwas auflockern, und stellenweise kann sich noch die Sonne zeigen. Der Wind weiterhin oft lebhaft bis kräftig, auf den Bergen auch stürmisch aus West bis Nordwest, nur inneralpin und an der Alpensüdseite bleibt es eher schwach windig. Die Frühtemperaturen bewegen sich zwischen minus drei Grad im Süden und plus zehn Grad im Donauraum, die Höchstwerte liegen zwischen ein und zehn Grad, teilweise bleibt die Temperatur den ganzen Tag über nahezu konstant.

Eingebettet in die anhaltend stürmische west- bis nordwestliche Höhenströmung streift am Montag ein Warmfrontausläufer die Alpennordseite und den Nordosten Österreichs. Besonders im Donauraum, im Nordburgenland und auf den Bergen weht für einige Stunden noch kräftiger Westwind, teils mit stürmischen Böen. Auch ein paar Schneeflocken oder Regentropfen sind dabei. Die Schneefallgrenze steigt von anfangs 400 Meter rasch wieder auf über 1.000 Meter. Von Westen her kommt tagsüber immer öfter die Sonne zum Vorschein, im Süden ist es ohnehin überwiegend sonnig. Die Frühwerte bewegen sich zwischen minus sechs bis plus vier Grad und steigen im Tagesverlauf auf drei bis neun Grad.

Am Dienstag beruhigt sich das Wetter und über Österreich wird Zwischenhocheinfluss wetterwirksam. Ein paar lokale Hochnebelfelder kann es geben, die sich tagsüber dann mitunter auch hartnäckig halten. Meist aber scheint die Sonne und nur wenige Wolken zeigen sich am Himmel. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt meist aus Südost bis Südwest. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus acht und plus zwei Grad, Höchstwerte zwischen ein bis neun Grad folgen. (APA, 7.1.2015)

  • Der Winter in neuem Gewand.
    foto: ap photo/san diego zoo, ken bohn

    Der Winter in neuem Gewand.

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