Brindisi-Unglücksfähre: Neuer Brand gefährdet Treibstofftanks

6. Jänner 2015, 19:24
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Abpumpen vorerst nicht möglich

Brindisi - In der am 29. Dezember in Brand geratenen Autofähre Norman Atlantic, die derzeit im Hafen der süditalienischen Stadt Brindisi liegt, befinden sich 1.200 Tonnen Treibstoff. Experten bangen wegen der Hitze und kleinerer Feuer an Bord um den Lagerraum mit dem Treibstoff, berichteten italienische Medien.

Der neue Brand entstand auf Deck vier und soll von der Hitze und kleineren Feuern an Bord ausgelöst worden sein, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA. Feuerwehr und eine Rettungsmannschaft der Hafenbehörde waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.

Wegen der instabilen Lage der Fähre ist es vorläufig unmöglich, den Treibstoff abzupumpen. Am Dienstag waren Taucher im Einsatz, um die Temperaturen an Bord zu kontrollieren.

Suche nach weiteren Opfern

In Kürze wollen die Ermittler mit Fachleuten an Bord gehen. Jedes einzelne Fahrzeug muss bei der Suche nach weiteren Opfern untersucht werden.

Die griechische Gemeinschaft in Brindisi nahm am Dreikönigstag an einer Gedenkfeier zu Ehren der Todesopfer der Norman Atlantic teil. Die meisten der elf Toten waren griechische Staatsbürger. Bei der Zeremonie wurden Blumenkränze ins Meer geworfen. (APA, 6.1.2015)

  • An Bord der Norman Atlantic sind nach wie vor nicht alle Feuer gelöscht.
    foto: apa/maria novella de luca

    An Bord der Norman Atlantic sind nach wie vor nicht alle Feuer gelöscht.

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