Max-Ophüls-Preis: Drei Österreicher nominiert

5. Jänner 2015, 11:00
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Thomas Woschitz mit Tragikomödie "Bad Luck" und Andrina Mracnikar mit Beziehungsdrama "Ma Folie" im Rennen um Hauptpreis

Saarbrücken/Wien - In den vergangenen Jahren erwies sich das renommierte Filmfestival Max Ophüls Preis als Goldgrube für österreichische Filme, gewannen 2013 doch Tizza Covi und Rainer Frimmel mit "Der Glanz des Tages" und 2012 Markus Schleinzer mit "Michael" den Hauptpreis. Für die am 19. Jänner startende 36. Ausgabe sind nun erneut zwei heimische Produktionen im Wettbewerb vertreten.

So rittern in Saarbrücken bis zum 25. Jänner Thomas Woschitz mit der Uraufführung seines Streifens "Bad Luck" - einem "tragikomischen Film über falsche Entscheidungen, Zufälle und die Suche nach dem Glück" - genauso wie Andrina Mracnikar mit ihrem Beziehungsdrama "Ma Folie" in der Kategorie Langfilm um den mit 36.000 Euro dotierten Hauptreis. Alle 16 gezeigten Spielfilme im Wettbewerb des Nachwuchsfestivals werden erstmals in Deutschland gezeigt.

Dokumentarfilm von Sascha Köllnreitner

Im Dokumentarfilm-Wettbewerb findet sich unter den zwölf Nominierten mit "Attention - A Life in Extremes" von Sascha Köllnreitner diesmal nur eine österreichische Produktion, die Chancen auf den mit 7.500 Euro dotierten Doku-Preis hat. Insgesamt werden mehr als 160 Filme gezeigt, im Wettbewerb laufen mehr als 40 Streifen in verschiedenen Kategorien. Es werden 14 mit mehr als 100.000 Euro dotierte Preise vergeben. Den Ehrenpreis erhält der Produzent und Regisseur der Erfolgsserie "Lindenstraße", Hans W. Geißendörfer, für sein Engagement für den Filmnachwuchs. (APA, 5.1.2015)

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