US-Zahlen belasten Euro etwas

9. Jänner 2015, 15:33
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US-Arbeitslosenrate sinkt auf niedrigsten Stand seit 2008

Der Euro hat sich heute, am frühen Freitagnachmittag mit etwas tieferen Notierungen gezeigt. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,1780 US-Dollar. Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,1813 (zuletzt: 1,1768) Dollar ermittelt und liegt damit 2,70 Prozent oder 0,0328 Einheiten unter dem Ultimowert 2014 von 1,2141 Dollar.

Der überraschend gute US-Arbeitsmarktbericht brachte den Euro bisher nur leicht unter Druck. In den USA ist die Arbeitslosenrate im Dezember mit 5,6 Prozent auf den tiefsten Stand seit 2008 gefallen. Experten hatten 5,7 Prozent erwartet. Ein Wiener Devisenhändler sprach vor den Zahlen von einem ruhigen Geschäft mit einer leichten Gegenbewegung zu den Verlusten der letzten Tage.

Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,7799 (0,7811) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2010 (1,2010) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 140,81 (141,00) japanischen Yen.

Für die tschechische Krone wurde heute von der EZB ein Richtwert von 28,062 (27,865) Kronen für einen Euro und für den ungarischen Forint von 317,39 (317,05) Forint je Euro ermittelt.

Heute Früh lag der Euro noch bei 1,1796 Dollar und bewegte sich im Tagesverlauf in einer Bandbreite von 1,1761 bis 1,1833 Dollar. Der Euro/Dollar-Notenkurs wurde heute von den Banken im Mittel mit 1,1810 (zuletzt: 1,1950) Dollar gestellt. Die Parität Dollar-Yen lag heute etwa um 15.00 Uhr bei 119,63 im Mittel (zuletzt: 119,47).

In London wurde heute beim Vormittags-Fixing ein Goldpreis von 1.211,25 Dollar je Feinunze (31,10 Gramm) ermittelt, nach zuletzt 1.215,50 im Nachmittags-Fixing am Donnerstag. (APA, 9.1.2014)

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